C.A.R.M.E.N.-WebSeminar „Herausforderungen regionaler Wollwäsche - ein Praxisbeispiel“

Deutschland

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Schafwolle, ein nachwachsender Rohstoff, hat in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung in unserem Alltag verloren. Waren Pullover, Jacken und Mäntel aus Schafwolle früher im Winter selbstverständlich und wurden Schals, Mützen, Handschuhe und Socken aus 100 % Schafwolle gestrickt, bestehen viele Textilien heute aus synthetischen Materialien.
 
Um heimische Schafhalter bei der Vermarktung ihrer Wolle zu unterstützen, startete das Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. (ILU ) im August 2023 das Projekt „Wollwäsche“. Ziel des Projekts war es, eine kleine Wollwaschanlage als Modell zu entwickeln und zu erproben.
 
Die Anlage sollte die sortenreine Wäsche kleiner Wollchargen mit möglichst geringem Transportaufwand ermöglichen. Denn die erforderlichen Verarbeitungsschritte der Rohwolle sind bislang ein wesentlicher Kostenfaktor. Dadurch ist Wolle gegenüber anderen nachwachsenden oder synthetischen Rohstoffen häufig nicht wettbewerbsfähig.
 
Ein zentrales Problem ist, dass es in Deutschland bislang an geeigneten Möglichkeiten zur Wollwäsche fehlt. Der Transport der Wolle zu Wollwäschereien in Belgien oder Österreich ist dagegen sowohl aus Kostengründen als auch aus ökologischer Sicht wenig sinnvoll.
 
Im Vortrag von Referentin Maxie Grüter werden die Herausforderungen des Wollwäsche-Projekts vorgestellt. Außerdem werden verschiedene Ansätze aufgezeigt, wie das Thema Wollwäsche in Deutschland künftig angegangen werden könnte.


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Wann :
Mi. 07.10.2026, 14:00 Uhr - 15:30 Uhr

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